Historia Mathematica Heidelbergensis 

Hermann von Helmholtz

von
Leo Koenigsberger

Biographie in 3 Bänden
1902-1903

Das nebenstehende Portrait Hermann von Helmholtz', das Franz von Lenbach 1876 schuf, ist dem ersten Band der Helmholtz-Biographie entnommen.

  1. Vollständige digitalisierte Ausgabe
  2. HTML-Version und ergänzende Informationen
    1. Band 1: Potsdam - Berlin
    2. Band 1: Königsberg
    3. Band 1: Bonn
    4. Band 1: Heidelberg
    5. Band 2: Heidelberg
    6. Band 2: Berlin
    7. Band 3: Berlin
  3. Über die Helmholtz-Biographie

1.   Digitalisierte Ausgabe

Die einzelnen Kapitel bzw. Kapitelabschnitte stehen als PDF-Image-Dateien zur Verfügung; die Dateigröße ist jeweils in eckigen Klammern angegeben.

Die gedruckte Ausgabe steht in der UB Heidelberg unter der Signatur F 6834-7 zur Verfügung.

Erster Band

Zweiter Band

Dritter Band

2.   HTML-Version und ergänzende Informationen

Die Helmholtz-Biographie wurden zusätzlich im HTML-Format aufbereitet, weil dies eine Suche im Text ermöglicht.

Der Biographietext wird ergänzt durch digital verfügbare Publikationen Hermann von Helmholtz, durch Briefe und Schilderungen von Zeitgenossen.
Im Mittelpunkt stehen Helmholtz's mathematische Arbeiten und die Heidelberger Ereignisse.

Eingeleitet werden die Passagen durch die entsprechenden Abschnitte des von Julius Reiner 1905 publizierten Werkes Hermann von Helmholtz. J. Reiners Text, dem offensichtlich Koenigsbergers Helmholtz-Biographie zugrunde liegt, gibt eine Zusammenfassung der Kapitel und wird im folgenden als Kurzfassung von J. Reiner bezeichnet.

Siehe UB Heidelberg.

Vorwort und Inhaltsverzeichnis

mit Links auf die als HTML-Dateien verfügbaren Passagen

2a.   Band 1: Potsdam - Berlin

Kurzfassung von J. Reiner

Band 1, S. 1-8   Das Elternhaus
Band 1, S. 9-21   Jugendjahre 1821-1838

Band 1, S. 22-54   Studium in Berlin 1838-1843

Band 1, S. 55-106   Militärarzt in Potsdam 1843-1848
Enthält Hermann Helmholtz: Programm des Anatomieunterrichts an der Kunstakademie, vorgetragen in der Probevorlesung am 19. August 1848

Band 1, S. 107-110   Lehrer an der Kunstakademie Berlin 1848-1849

2b.   Band 1: Königsberg

Kurzfassung von J. Reiner

Band 1, S. 111-160   1849/51
Enthält Helmholtz' erster Besuch Heidelbergs im August 1851

Band 1, S. 161-204   1852/53
Band 1, S. 204-256   1854/55

2c.   Band 1: Bonn

Kurzfassung von J. Reiner

Band 1, S. 257-279   Die erste Zeit in Bonn

Band 1, S. 279-293   Das Telestereoskop und philosophischer Briefwechsel mit seinem Vater

Band 1, S. 293-307   Heidelberger Berufungsverhandlungen

Band 1, S. 307-317   Das letzte Jahr in Bonn

2d.   Band 1: Heidelberg

Kurzfassung von J. Reiner

Die erste Zeit in Heidelberg

Band 1, S. 318-331

Tod des Vaters und seiner Frau Olga

Band 1, S. 331-351

Arbeiten zur Optik und zur musikalischen Akustik

Band 1, S. 351-370

Heirat mit Anna von Mohl

Band 1, S. 370-375

2e. Band 2: Heidelberg

Heidelberg 1861/63

Band 2, S. 1-15 Forschungen

Band 2, S. 15-21 Lehrtätigkeit und Prorektor in Heidelberg

Band 2, S. 21-47 Sehen und Hören

Im Friedrichsbau in Heidelberg

Friedrichsbau in Heidelberg
Foto: Helmut Dörflinger 2004
Band 2, S. 47-66   Heidelberg 1863/64

Band 2, S. 68-88   Heidelberg 1865/66

Band 2, S. 88-106   Heidelberg 1867/68

Hinwendung zur Physik

Band 2, S. 106-125
A. Helmholtz: Briefe von 1867 bis 1870

Grundlagen der Geometrie

Band 2, S. 125-162
Enthät auch Aufzeichnungen Helmholtz' zu den   Allgemeinen Naturbegriffen   um 1845

Philosophie und Physik

Band 2, S. 162-178

Berufung nach Berlin

Band 2, S. 178-189

2f. Band 2: Berlin – Professor der Physik

Kurzfassung von J. Reiner

Band 2, S. 190-233   1871-1876

Band 2, S. 233-258   1877-1879

Band 2, S. 259-296   1880-1882

Band 2, S. 296-337   1883-1885

Band 2, S. 337-342   Das Universitätsjubiläum und die Erteilung der Graefe-Medaille 1886 in Heidelberg Band 2, S. 342-379   Berlin 1886/87
Enthält die Einleitung von Hermann Helmholtz': Thermodynamische Betrachtungen über chemische Vorgänge

Band 2, S. 379-383   Zählen und Messen, erkenntnistheoretisch betrachtet

2g. Band 3: Berlin – Präsident der Reichsanstalt

Kurzfassung von J. Reiner

Band 3, S. 1-21   Berlin 1888-1889

Band 3, S. 21-26   Der Tod des Sohnes Robert und die Naturforscherversammlung 1889 in Heidelberg

Band 3, S. 26-42   Berlin 1890/91

Band 3, S. 42-48   Die Feier des 70. Geburtstages

Band 3, S. 48-71   Berlin 1892 Band 3, S. 71-97   Die Fahrt zum Internationalen Elektrischen Kongress 1893 in Chicago Band 3, S. 97-120   Das letzte Lebensjahr

Tod Hermann von Helmholtz'

Band 3, S. 120-142
Enthält den Entwurf der Naturforscher-Rede

3.   Über die Helmholtz-Biographie

Verlagsankündigungen des Vieweg-Verlages 1902/03.

Leo Koenigsberger schreibt im Kapitel Heidelberg 1884-… seiner Erinnerungen Mein Leben:

Helmholtz war im Jahre 94 gestorben und Frau v. Helmholtz sprach mir nach meiner Prorektoratsrede „Helmholtz's Prinzipien in der Geometrie und Mechanik“ wiederholt die Befürchtung aus, es könnte eine Biographie ihres Mannes von nicht berufener Seite geschrieben werde. …

Aber ihrer Hindeutung auf die Abfassung einer Biographie von meiner Seite konnte ich wegen vieler eignen wissenschaftlichen Arbeiten und wegen meiner anstrengenden Dozententätigkeit kein Gehör geben. So starb auch sie, und ich blieb mit der Helmholtzschen Familie nur dadurch in Verbindung, daß der jüngste Sohn Fritz, der Zeit seines Lebens krank gewesen, von Baden-Baden, wo er eine kleine Besitzung hatte, häufig nach Heidelberg kam und mich dann regelmäßig besuchte. Als er endlich in Verzweiflung über sein Dahinsiechen sich bei Czerny einer Magenoperation unterwarf und nach derselben, da bereits alle Organe erkrankt waren, in der Heidelberger Klinik starb, erhielt ich von seiner Schwester, der Frau Ellen v. Siemens, die ich seit ihrer Kindheit nicht wiedergesehen, die Mitteilung, daß die Totenandacht in der Kapelle des Heidelberger Krankenhauses stattfinden würde. Als ich mit nur wenigen Angehörigen der Familie und einigen alten Freunden am Sarge des Verstorbenen stand und den jähen Zusammenbruch des mit Glanz und Ruhm gesegneten Helmholtzschen Hauses an meinem Geiste vorüberziehen ließ, da faßte ich in tiefer Gefühlserregung den raschen Entschluß, eine Biographie des großen Forschers zu schreiben, und beschleunigte deren vollständige Fertigstellung meines eignen Alters wegen derart, daß ich kaum ein Jahr zur Ausarbeitung derselben brauchte.

Dieser Entschluß wurde mir nicht nur durch die von vielen Fachgenossen mir zuteil gewordene anerkennende Beurteilung meiner Prorektoratsrede erleichtert, sondern auch wesentlich durch die Wahrnehmung, daß die Klarlegung der allgemeinen Prinzipien der Geometrie und Mechanik von Helmholtz auch in den Kreisen der Philosophen, die sonst diesen Fragen ziemlich fern standen, Beachtung gefunden. …

Die Bearbeitung der Biographie war mir freilich nicht leicht geworden, da ich mich zunächst in vielen, zum Teil mir ganz fern liegenden Gebieten orientieren mußte, aber ich wurde auch reichlich durch die nachsichtige Beurteilung meines Werkes von seiten hervorragender Mathmatiker und Naturforscher in öffentlichen Besprechungen und privaten Briefen dafür belohnt. …

1911 erschien die „Gekürzte Volksausgabe“ meiner Biographie von Helmholtz, und nicht lange darauf mit einem von Lord Kelvin verfaßten Vorwort eine Übersetzung derselben ins Englische, in welcher diejenigen Kapitel weggelassen wurden, welche speziell nur den deutschen Leser interessierenden Verhältnissen gewidmet waren.

Vgl. auch die   Rezension Edwin Bidwell Wilsons im Bulletin of the American Mathematical Society. - 13 (1906), S. 112-119


Letzte Änderung: 20.03.2013   Gabriele Dörflinger     Kontakt

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