Leo Koenigsberger: Hermann von Helmholtz

Personenregister W

Wachsmuth, Richard
Physiker,
* Marburg 21.3.1868, † Icking 1.1.1941; studierte von 1887 bis 1892 Physik in Heidelberg, Berlin und Leipzig. Von 1893 bis 1896 arbeitete er an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt in Berliln und wechselte dann an die Universität Göttingen, wo er sich 1898 habilitierte. Dann lehrte er bis 1905 als a.o. Prof. an der Universität Rostock. 1907 wechselte er an die Vorläuferorganisation der Universität Frankfurt am Main und war ab 1911 an der Gründung der Universität beteiligt.
      Quellen:
      //de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wachsmuth_(Physiker)
⇒ III: ✉ 122-123.

Wackernagel, Wilhelm, Pseudonyme Paris, Arodian de Cologne
Philologe,
* Berlin 23. 4. 1806, † Basel 21. 12. 1869, Vater von Jacob Wackernagel, Bruder von Philipp Karl Eduard Wackernagel;
Schüler F. H. von der Hagens und K. Lachmanns, war ab 1833 Professor in Basel, gilt neben J. Grimm als bedeutendster Germanist seiner Zeit. Er veröffentlichte zahlreiche Untersuchungen zur altdeutschen Sprache und Literatur sowie kritische Textausgaben deutscher und französischer Literatur des Mittelalters (»Altfranzösische Lieder und Leiche«, 1846). Daneben schrieb Wackernagel auch am Minnesang orientierte Lyrik (»Gedichte eines fahrenden Schülers«, 1828).
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus online (aufgerufen am 2022-02-11)
      ADB Bd. 40, S. 460-465
      //de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Wackernagel
⇒ I: 2.

Wagner, Cosima
Ehefrau von Richard Wagner,
* Como 24. 12. 1837, † Bayreuth 1. 4. 1930,
Tochter von F. Liszt und Marie Gräfin d'Agoult. Sie war ab 1857 mit Hans von Bülow, ab 1870 mit Richard Wagner verheiratet. Nach dessen Tod übernahm sie die künstlerische und organisatorische Leitung der Bayreuther Festspiele, die sie 1906 offiziell abgab. Ihr Briefwechsel mit H. S. Chamberlain, F. Nietzsche u. a. sowie ihre Tagebücher sind kulturgeschichtlich aufschlussreiche Dokumente.
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus online (aufgerufen am 2022-02-11)
      //de.wikipedia.org/wiki/Cosima_Wagner
⇒ III: ✉ 3.

Wagner, Johanna
Sängerin,
* Seelze 13.10.1829, † Würzburg 16.10.1894.
Johanna Wagner war eine Nichte des Komponisten Richard Wagner. Sie begann 1844 ihre Laufbahn in Dresden, wechselte wegen der politischen Ereignisse 1849 nach Hamburg und sang von 1850 bis 1860 in Berlin, wo sie zur königlichen Kammersängerin ernannt wurde.
      Quellen:
      //de.wikipedia.org/wiki/Johanna_Wagner
⇒ I: 218.

Wagner, Richard , eigtl. Wilhelm Richard W.
Komponist,
* Leipzig 22.5.1813, † Venedig 13.2.1883; verbrachte seine Jugendzeit in Dresden und Leipzig, künstlerisch stark beeindruckt durch die Musik W. A. MOZARTS, L. VAN BEETHOVENS und C. M. VON WEBERS, die Dichtungen SHAKESPEARES und E. T. A. HOFFMANNS sowie die Darstellung der Titelrolle in BEETHOVENS »Fidelio« durch WILHELMINE SCHRÖDER-DEVRIENT. 1831/32 erhielt er gründl. Kompositionsunterricht durch den Leipziger Thomaskantor CHRISTIAN THEODOR WEINLIG (* 1780, † 1842), schrieb einige Instrumentalkonpositionen, begann 1833 seine Theatertätigkeit als Chordirektor in Würzburg. Es folgten Anstellungen als Musikdirektor in Bad Lauchstädt, Magdeburg und Königsberg (heute Kaliningrad), wo er 1836 die Schauspielerin MINNA PLANER (* 1809, † 1866) heiratete, und 1837-39 in Riga. Von dort floh er 1839, stark verschuldet und kam nach abenteuerl. Seefahrt über London nach Paris. Hier war er auf kärgl. Einnahmen aus schriftsteller. Arbeiten und Opernarrangements angewiesen. 1842 erzielte W. mit »Rienzi« in Dresden einen ersten großen Opernerfolg. 1843 wurde er dort zum Königlich Sächs. Hofkapellmeister ernannt und konnte die noch in Paris komponierte Oper »Der fliegende Holländer«, sowie 1845 den »Tannhäuser« erstmals aufführen. Ihm standen ein ausgezeichnet besetztes Sängerensemble und eines der leistungsfähigsten dt. Orchester zur Verfügung. Zu seinen herausragenden Leistungen als Dirigent zählen die Aufführungen der 9. Sinfonie von BEETHOVEN und der »Iphigenie in Aulis« von C. W. GLUCK in einer eigenen Bearbeitung.   …
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus 23, S. 474-477
      ADB Bd. 40, S. 544-571
      //de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wagner
⇒ I: 321, 367, 368.
⇒ III: 3, 70, 232.

Wagner, Rudolph
Anatom und Physiologe,
* Bayreuth 30.6.1805, † Göttingen 13.5.1864;
lehrte Zoologie, Physiologie und vergleichende Anatomie in Erlangen (ab 1830) und Göttingen (an 1840). Er wandte sich scharf gegen die sogenannten Materialisten, die die Seelentätigkeit als reine Gehirnfunktion sahen.
      Quellen:
      ADB Bd. 40, S. 573-574
      //de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Wagner_(Mediziner)
⇒ I: 148, 157, 158, 166, 216.

Wald, Hermann
Opponent bei Helmholtz' Promotion 1842.
* 1820, † 1868; Promotion 1842 mit der Arbeit »De vini natura praecipue de eius principio inebriante«. W. wurde nach seinem Studium Königl. Preuß Stadtphysikus und Dozent der Staatsarzneikunde an der Universität Königsberg.
⇒ I: 48.

Waldeyer-Hartz, Heinrich Wilhelm Gottfried von
Anatom,
* Hehlen 6. 10. 1836, † Berlin 23. 1. 1921;
Professor in Breslau, Straßburg und Berlin; entdeckte das Keimepithel und vertrat gegen R. Virchows Auffassung vom Bindegewebe als Mutterboden aller Tumorbildungen die (richtige) Anschauung vom epithelialen Ursprung der Krebsentstehung; er prägte die Bezeichnung Chromosom und Neuron und begründete 1891 die Neuronenlehre.
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus online (aufgerufen am 2022-01-11)
      //de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Waldeyer-Hartz
⇒ III: ✉ 139.

Warburg, Emil
Physiker,
* Altona (heute zu Hamburg) 9.3.1846, † Grunau (heute zu Bayreuth) 28.7.1931; 1872-75 Prof. in Straßburg, danach in Freiburg im Breisgau und ab 1895 in Berlin; 1905-22 Präs. der dortigen Physikalisch-Techn. Reichsanstalt.
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus 23, S. 556
      Pogg. III. S. 1415-1416, IV. S. 1598
      //de.wikipedia.org/wiki/Emil_Warburg
⇒ III: 122.

Wardrop, James
Chirurg und Augenarzt,
* Torbane Hill 14.8.1782, † London 13.2.1869; arbeitete ab 1809 als Augenchirurg in London und gründete dort das West London Hospital for Surgery.
      Quellen:
      //en.wikipedia.org/wiki/James_Wardrop
⇒ III: 60.

Wattenbach, Wilhelm
Historiker,
* Rantzau (Kr. Plön) 22.9.1819, † Frankfurt am Main 20.9.1897; wurde 1862 Prof. in Heidelberg, 1873 in Berlin, wo er 1875 in die Zentralredaktion der Monumenta Germaniae Historica eintrat, deren Vorsitz er 1886-88 innehatte. Neben der Herausgabe mittelalterl. Quellen machte er sich auch um die histor. Hilfswissenschaften verdient.
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus 23, S. 626
      HGL S. 286
      ADB Bd. 44 S. 439-443
      //de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Wattenbach
⇒ II: 47, 271.

Weber (München)
Leber, Adam

Weber, Eduard
Verleger und Buchhändler,
* Magdeburg 1791, † Bonn 1868;
gründete 1818 in Bonn den Eduard Weber Verlag. H. Helmholtz erwog 1855, von ihm eine Wohnung zu mieten.
      Quellen:
      Deutsche Biographie - Übersicht Weber, Eduard [03.04.2022].
      Kremer S. 152
     
Hundert Jahre A. Marcus und E. Webers Verlag : 1818-1918 / Ahn, Albert [Vorr.]. - Bonn, 1919. - VIII, 392, 48 S.   mit ♦ Porträt Ed. Webers
(BLB Karlsruhe Signatur: 52 A 5968)
⇒ I: 334.

Weber, Eduard Friedrich
Anatom,
* Wittenberg 10.3.1806, † Leipzig 18.3.1871, jüngerer Bruder von Ernst Heinrich Weber. Nach dem Studium der Medizin wurde er 1836 Prosector der Leipziger Anatomie, 1838 Privatdozent und 1847 a.o. Professor.
Auf S. 98 als Ed. Weber bezeichnet.
      Quellen:
      ADB Bd. 41, S. 287
      //de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Friedrich_Weber_(Mediziner)
⇒ I: 166, 251.
⇒ II: 98, 99.

Weber, Ernst Heinrich
Anatom und Physiologe,
* Wittenberg 24. 6. 1795, † Leipzig 26. 1. 1878, Bruder von Wilhelm Eduard Weber;
Professor für Anatomie (ab 1818) und Physiologie (ab 1840) in Leipzig; gilt als »Vater der experimentellen Psychologie« und Mitbegründer der modernen Sinnesphysiologie. Seine Untersuchungen zum Tast- und Muskelsinn waren ein Ausgangspunkt für die quantitative Erfassung der Beziehung zwischen Reiz und Reaktion (webersches Gesetz) und ausschlaggebend für das Entstehen der Psychophysik. Bei diesen Untersuchungen wandte Weber die Methode des »eben wahrnehmbaren Unterschieds« zwischen zwei Reizen (Reizschwelle, Unterschiedsschwelle) an, so z. B. in seinen Experimenten zur taktilen Raumschwelle. Nach ihm wurden die Weber-Knöchelchen benannt. Bekannt wurden auch seine Untersuchungen über das Hören (Weber-Versuch).
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus online (aufgerufen am 2022-01-11)
      ADB Bd. 41, S. 290
      //de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Heinrich_Weber
⇒ I: 50, 148.
⇒ III: 39.

Weber, Karl Otto
Chirurg,
* Frankfurt/Main 29.12.1827, † Heidelberg 11.6.1867;
wurde 1852 Assistenzarzt an der Chirurgischen Klinik in Bonn und habilitierte sich 1853. 1857 wurde er a.o. Professor und 1862 ord. Prof. der Pathologischen Anatomie. 1865 wechselte er als ord. Professor für Chirurgie an die Heidelberger Universität und initierte dort den Neubau der Klinik in Heidelberg-Bergheim.
      Quellen:
      ADB Bd. 41, S. 343-345
      HGL S. 287
      //de.wikipedia.org/wiki/Karl_Otto_Weber
⇒ I: 274, 306, 307.

Weber, Wilhelm Eduard
Physiker,
* Wittenberg 24. 10. 1804, † Göttingen 23. 6. 1891, Bruder von Ernst Heinrich Weber; 1831–37 Professor in Göttingen, 1837 als einer der Göttinger Sieben des Amtes enthoben, ab 1844 als akademischer Lehrer in Leipzig und ab 1849 wieder als Professor in Göttingen tätig. Weber leistete bedeutende Arbeiten zur Wellenlehre und zum Elektromagnetismus. Mit seinem Bruder Ernst Heinrich veröffentlichte er 1825 die Arbeit »Wellenlehre auf Experimente gegründet«, mit C. F. Gauß verfeinerte er elektromagnetische Messmethoden und Instrumente für Untersuchungen zum Erdmagnetismus und an der Göttinger Sternwarte, deren Leitung er 1855–68 als Nachfolger von Gauß innehatte. Beide konstruierten u. a. 1833 den ersten elektromagnetischen Telegrafen zur Koordinierung der Messungen in der Sternwarte und im physikalischen Labor. Weber schuf in der Folgezeit ein elektrostatisches und elektromagnetisches Maßsystem, formulierte 1846 sein auf Fernwirkungsvorstellungen beruhendes Grundgesetz der elektrischen Wirkung, fand bei der Verifikation dieses Gesetzes Ansatzpunkte für ein Elektronenmodell der elektrischen Leitungsmechanismen und bestimmte 1856 mit R. Kohlrausch aus elektrischen Messungen die Lichtgeschwindigkeit. — 1935 wurde für die Einheit des magnetischen Flusses die Bezeichnung Weber (Wb) festgelegt.
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus online (aufgerufen am 2022-01-11)
      ADB Bd. 41, S. 358-361
      //de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Eduard_Weber
⇒ I: 50, 128, 148, 149, 178, 235, 251, 295.
⇒ II: 6, 111, 171, 172, 173, 174, 175, 200, 202, 207, 211, 215, 216, 259, 321.
⇒ III: 59, 110.
Webersches Gesetz,
ein Gesetz, das die elektrostatischen und elektrodynamischen Kräfte bewegter Elektrizitätsteilchen (Elektronen) unter Annahme ihrer direkten Fernwirkung durch eine einzige Formel auszudrücken suchte. Nachdem durch die Untersuchungen von Hertz bewiesen worden ist, daß eine direkte Fernwirkung nicht existiert, ist es hinfällig geworden, besitzt aber große historische Bedeutung, indem durch seine weitere Ausarbeitung, insbes. durch Wilhelm Weber, das heutige elektromagnetische Maßsystem entstanden und die Entwickelung der Elektrotechnik vorbereitet worden ist.
(aus Meyers-Konv.)
Das Gesetz lautet:
k = e1 e2
r2
( 1 - g2
2c2
+ rb
c2
)
e1, e2 = elektr. Ladungen
g = ihre Geschwindigkeit gegeneinander
b = ihre Beschleunigung gegeneinander
c = Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Wirkung
      Quellen:
      Meyers-Konv., Bd. 20, S. 446
      Auerbach, Felix: Entwicklungsgeschichte der Modernen Physik. — S. 83
⇒ II: 111, 171, 172, 173, 175, 200, 202, 207, 211, 215, 216, 259, 321.
⇒ III: 25, 59, 110.

Weierstraß, Karl (Theodor Wilhelm)
Mathematiker,
* Ostenfelde (heute zu Ennigerloh) 31.10.1815, † Berlin 19.2.1897; 1856-64 Prof. am Gewerbeinstitut (heute TU) in Berlin, anschließend an der dortigen Universität. Neben B. Riemann, der den geometr. Standpunkt betonte, erarbeitete W. aus den Gesetzen der Potenzreihen eine Fundierung der Funktionentheorie. Er führte die Untersuchungen von N. H. Abel fort, arbeitete über ellipt. Funktionen, analyt. Fortsetzung, die Produktdarstellung von Funktionen und über Singularitäten analyt. Funktionen. Auch zur Variationsrechnung leistete W. wichtige Beiträge. Seine Lehrtätigkeit übte nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Mathematik aus (»Berliner Schule«). Zu seinen Hörern zählten u.a. G. Cantor, M. G. Mittag-Leffler, Sofja Kowalewskaja und F. Klein.
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus 23, S. 667
      Meschkowski S. 263-266
      DMV Bd. 6, S. 27-44
      ADB Bd. 55 S. 11-13
      Pogg. II. Sp. 1282, III. S. 1424, IV. S. 1610
      //www-history.mcs.st-and.ac.uk/history/Mathematicians/Weierstrass.html
      //de.wikipedia.org/wiki/Weierstra%C3%9F
⇒ II: 180.
⇒ III: 52, 122.

Weiß, Christian Samuel
* Leipzig 26. 2. 1780, † Eger 1. 10. 1856;
ab 1808 Professor in Leipzig, ab 1810 in Berlin. Weiß führte die Kristallelemente und -systeme ein und formulierte das Rationalitätsgesetz (→ kristallografische Grundgesetze) und das → Zonenverbandsgesetz. Sein System zur Kennzeichnung von Kristallflächen (weißsche Symbole oder Indizes, → millersche Indizes) ist kaum noch gebräuchlich.
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus online (aufgerufen am 2022-02-15)
      ADB Bd. 41, S. 559-560
      //www.hu-berlin.de/de/ueberblick/geschichte/rektoren/weiss
      //de.wikipedia.org/wiki/Christian_Samuel_Weiss
⇒ I: 37.

Welcker, Friedrich Gottlieb
klassischer Philologe und Archäologe,
* Grünberg 4. 11. 1784, † Bonn 17. 12. 1868, Bruder von Karl Theodor Welcker;
wurde 1809 Professor in Gießen, 1816 in Göttingen und 1819 in Bonn. Welcker, auf den W. von Humboldt nachhaltig wirkte, verband das Studium der griechischen Dichtung (v. a. der griechischen Tragödie) mit dem des Mythos und der bildenden Kunst (u. a. »Der epische Cyclus oder die Homerischen Dichter«, 2 Bände, 1835–41; »Griechische Götterlehre«, 3 Bände, 1857–63).
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus online (aufgerufen am 2022-03-12)
      ADB Bd. 41, S. 653-660
      //de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Gottlieb_Welcker
⇒ I: 262.

Welker
Welcker

Wertheim, Gustav
Gymnasiallehrer,
* Imbshausen 9.6.1843, † Frankfurt/Main 31.8.1902;
Nach dem Studium der Mathematik (u.a. im SS 1865 in Heidelberg) erwarb er 1866 die Facultas Docendi. Zwischen 1866 und 1870 war er Privatlehrer in mehreren Städten, danach lehrte er an der Philanthropin der israelitischen Gemeinde in Frankfurt. Ab 1897 widmete er sich der Mathematikgeschichte.
      Quellen:
      //www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/12649
      //de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Wertheim_(Mathematiker)
⇒ II: 108.

Werther, Gustav
Chemiker,
* Roßla 1.8.1815, † Königsberg 29.6.1869; lehrte seit 1853 an der Königsberger Universität und stieg 1859 zum ord. Professor auf.
      Quellen:
      //de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Werther
⇒ I: 223.

Weymann, Adolf
Oberregierungsrat,
* 1829, † 1916, verh. mit Elisabeth Heubner
1888–1897 Präsident des Kuratoriums der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt
      Quellen:
      Anna von Helmholtz - Register, S. 265
      Berliner Adressbücher 1799–1970
⇒ II: 351.

Wheatstone, Sir (seit 1868) Charles
britischer Physiker,
* Gloucester 6. 2. 1802, † Paris 19. 10. 1875;
war zunächst Musikinstrumentenbauer, ab 1834 Professor am King's College in London. Wheatstone arbeitete auf den Gebieten der Akustik, Optik und Elektrotechnik, insbesondere der Messtechnik und Telegrafie. Er untersuchte Chladni-Figuren, entwickelte ein Spiegelstereoskop und beschäftigte sich mit Funkenentladungen und deren Spektralanalyse. 1833 erkannte er die Bedeutung der von Samuel Hunter Christie (* 1784, † 1865) entwickelten und heute nach ihm benannten Brückenschaltung zur Messung elektrischer Widerstände. Zusammen mit W. F. Cooke entwickelte Wheatstone verschiedene Nadeltelegrafen und einen Zeigertelegrafen, die weite Verbreitung bei den britischen Eisenbahngesellschaften und in den Städten fanden.
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus online (aufgerufen am 2022-03-05)
      //de.wikipedia.org/wiki/Charles_Wheatstone
⇒ I: 196, 200.

Wiebel, Johann Wilhelm von (seit 1827)
Militärarzt,
* Berlin 24.10.1767, † Berlin 6.1.1847.
W. war ab 1784 Militärarzt und wurde 1808 Leibarzt des Königs Friedrich Wilhelm III.. Er nahm an den Feldzügen 1813–1815 teil. 1822 stieg er zum Erster Generalstabsarzt der Armee auf.
      Quellen:
      ADB Bd. 42, S. 372
      //de.wikipedia.org/wiki/Johann_Wilhelm_von_Wiebel
⇒ I: 20.

Wiedemann, Clara, geb. Mitscherlich
Ehefrau von Gustav Wiedemann.
* Berlin 15.9.1827, † Erlangen 26.3.1914, verh. 1851;
Tochter von Eilhard Mitscherlich (1794-1863) und Laura Meier (1803-1881)
⇒ II: 191.

Wiedemann, Gustav Heinrich
Physiker,
* Berlin 2.10.1826, † Leipzig 23.3.1899; 1854-63 Prof. in Basel, 1863-71 in Braunschweig und Karlsruhe, anschließend in Leipzig. W. Beschäftigte sich v.a. mit Elektrozität und Magnetismus, war beteiligt an der Entdeckung des Wiedemann-Franz-Lorenz-Gesetzes, entdeckte die Torsion eines stromdurchflossenen magnet. Stabes und bestimmte die Widerstandseinheit »Ohm« entsprechend dem CGS-System. »Die Lehre von der Elektricität« (5Tle., 1883-85) war die erste zusammenfassende Darstellung dieses Gebiets.
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus 24, S. 165
      ADB Bd. 55, S. 67-70
      Pogg. II. Sp. 1319, III. S. 1441, IV. S. 1631
      //de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Wiedemann
⇒ II: 106, 108, 194, 233, 234, 242, 255, 277, 287.
⇒ III: 26.

Wilckens, Wilhelm
Sohn des Potsdamer Geh. Oberrechnungsrates Friedrich Eugen Wilckens und seiner Frau Wilhelmine.
* 1823; Abitur Potsdam 1841 mit dem Studienziel Mathematik und Naturwissenschaften an der Berliner Universität.
      Quellen:
      Gymnasium Potsdam: Zu der öffentlichen Prüfung der Zöglinge des hiesigen Gymnasiums am ... laden ehrerbietigst und ergebenst ein. - 1841
      online
     
Weiß, Erich: Gustav Ferdinand Wilckens : eine biographische Miniatur aus der Finanzverwaltung zum sogenannten preußischen Bauernbefreiungsedit vom 9. Oktober 1807.
⇒ I: 28.

Wilckens,Wilhelmine Henriette, geb. Böhm
Witwe des Potsdamer Geh. Oberrechnungsrates Friedrich Eugen Wilckens,
* Hildesheim 13.9.1787, † Berlin 22.4.1861, ⚭ Berlin 30.10.1811, verwitwet seit 25.9.1829.
Die Familie Wilckens lebte in Potsdam in der Hoditzstr. 4.
      Quellen:
      Berlin Adressen 1836
     
Weiß, Erich: Gustav Ferdinand Wilckens : eine biographische Miniatur aus der Finanzverwaltung zum sogenannten preußischen Bauernbefreiungsedit vom 9. Oktober 1807.
⇒ I: 29.

Dt. Reich: Wilhelm I.
Dt. Kaiser (seit 1871) und König von Preußen (seit 1861),
* Berlin 22.3.1797, † ebd. 9.3.1888; zweiter Sohn von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen und der Königin Luise; Großvater von [Wilhelm II.]; nahm an den Feldzügen 1814/15 teil, heiratete 1829 Augusta, Prinzessin von Sachsen-Weimar. Mit der Thronbesteigung seines älteren und kinderlosen Bruders Friedrich Wilhelm IV. (1840) erhielt W. als Thronfolger den Titel »Prinz von Preußen«.    . . .
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus Bd. 24, S. 210
      ADB Bd. 42, Seite 517-692
      //de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_I._(Deutsches_Reich)
⇒ II: ✉ 112-113, 184, 187, 289.

Dt. Reich: Wilhelm II.
Deutscher Kaiser und König von Preußen (1888-1918),
* 27.1.1859 in Berlin, †4.6.1941 in Doorn.
In der Vereinigung friderizianischer Tradition mit dem Fortschrittsglauben seiner Zeit war Wilhelm der Repräsentant einer äußerlich glanzvollen Epoche der deutschen Geschichte, die die schweren inneren Spannungen überdeckte (Wilhelminisches Zeitalter; Wilhelminismus).
Sohn von Kaiser Friedrich III. und der englischen Prinzessin Viktoria, Vater von Wilhelm, Enkel von Wilhelm I., ⚭ in erster Ehe (1881–1921) mit Auguste Victoria (7 Kinder: Kronprinz Wilhelm, Eitel Friedrich, Adalbert, August Wilhelm, Oskar, Joachim, Victoria Luise), ab 1922 in zweiter Ehe mit Hermine, verwitwete Prinzessin von Schönaich-Carolath, geborene Prinzessin Reuß (* 1887, † 1947).
Der zu strenger Einfachheit erzogene Wilhelm stand in seiner Jugend in Opposition zu seinen liberal eingestellten Eltern und war ein großer Verehrer O. von Bismarcks. Bald nach seiner Thronbesteigung (15.6.1888) geriet er jedoch durch seine sozialpolitischen Bestrebungen, von denen er eine Aussöhnung der Arbeiterschaft mit dem Staat erhoffte, in schärfsten Gegensatz zu Bismarck, dessen Rücktritt er 1890 veranlasste.
Seine Hoffnung, die Reichspolitik selbst zu leiten (»Persönliches Regiment«), trog ebenso wie die ungeduldige Erwartung rascher sozialpolitischer Erfolge. So wandte er sich bald wieder betont konservativen Kräften zu. Im Urteil seiner Kritiker verhinderte seine durch eine körperliche Behinderung mitgeprägte innere Unausgeglichenheit eine klare, stetige Innen- und Außenpolitik.
Seine Freude am Waffenglanz und seine Impulsivität, die in der vorschnellen Unbedachtheit vieler Reden gipfelte (Hunnenrede), erweckten, v. a. im Ausland, den Anschein despotischer Neigungen und kriegerischer Absichten, obgleich er sich in der politischen Praxis meist konstitutionell verhielt. Nach der Daily-Telegraph-Affäre (1908) sah sich Wilhelm gezwungen, in einer öffentlichen Erklärung gößßere politische Zurückhaltung zuzusagen. Die Bemühungen der preußischen Regierung um die überfällige Wahlrechtsreform scheiterten u. a. an der fehlenden Unterstützung durch den Kaiser.
In das diplomatische Geschehen vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs griff Wilhelm nicht ernsthaft ein und trat bald in den Hintergrund. Er verstand sich als ausgleichende Kraft und begrüßte die Politik des »Burgfriedens« (»Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche«, 1914); im Kriegsverlauf wurde er jedoch von der Obersten Heeresleitung und dem Reichstag immer mehr zurückgedrängt.
Nachdem der Reichskanzler Max Prinz von Baden am 9.11.1918 eigenmächtig den Rücktritt des Kaisers verkündet hatte, ging Wilhelm auf den Rat seiner Umgebung in die Niederlande ins Exil. Am 28.11.1918 verzichtete er auf den Thron.
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus online (aufgerufen am 2022-01-11)
      //de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)
⇒ III: 44, ✉ 53, ✉ 124, 135, ✉ 138.

Wilkens, …
Wilckens, …

Willdenow (auch: Wildenow), Karl
Jurist,
* Berlin 1822, † Breslau 1900, Enkel des Botanikers Carl Ludwig Willdenow;
war bis 1874 Universitätsrichter in Bonn, später in Breslau. Seine Tochter Clara (1856-1931) studierte in Zürich Medizin (Promotion 1893) und arbeitete dort als prakt. Ärztin.
      Quellen:
     
Preußens Rhein-Universität 1818–1918 / Dominik Geppert (Hg.). - Göttingen, 2018.
S. 187-188       Signatur UB Heidelberg: 2018 A 11835::1
⇒ I: 307.

Wittich, Wilhelm von
Physiologe,
* Königsberg 21.9.1821, † Königsberg 22.11.1882; Nach dem Studium der Medizin arbeitete er ab 1846 als praktischer Arzt in Königsberg, habilitierte sich 1850 und wurde 1854 a.o. Professor. 1855 nach dem Weggang Hermann Helmholtz' wurde er Ordinarius und der Nachfolger Helmholtz' an der Universität.
      Quellen:
      ADB Bd. 43, S. 638
      //de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Wittich_(Mediziner)
⇒ I: 166, 198, 223, 263, 267, 296, 318, 348.
⇒ II: 93.

Wöhler, Friedrich
Chemiker,
* Eschersheim (heute zu Frankfurt am Main) 31. 7. 1800, † Göttingen 23. 9. 1882;
wandte sich nach Abschluss eines Medizinstudiums auf Anraten L. Gmelins der Chemie zu; arbeitete 1823/24 bei J. J. von Berzelius in Stockholm; unterrichtete ab 1825 an der städtischen Gewerbeschule in Berlin (ab 1828 als Professor), ab 1831 an der Gewerbeschule in Kassel und ab 1836 an der Universität Göttingen. Wöhler war einer der bedeutendsten Chemiker seiner Zeit. Er stellte Jodcyan und Cyansäure dar, entdeckte die Isomerie von Knall- und Cyansäure, synthetisierte Hydrochinon und Acetylen und stellte Calciumcarbid und Phosphor her. Er arbeitete über Benzoesäure und das Benzoylradikal, die katalytische Zerlegung von Amygdalin, über Harnsäurederivate, Opiumalkaloide, Siliciumwasserstoffe, die Verwendung von Metalloxiden bei katalytischen Reaktionen sowie über chemische Prozesse bei hohen Temperaturen und Drücken. Wöhler isolierte u. a. die Elemente Aluminium, Beryllium, Silicium und Bor sowie das Kokain. Seine Synthese von »organischem« Harnstoff aus »anorganischem« Ammoniumcyanat (1828) gilt heute als Markstein in der Geschichte der Chemie. Mit ihr musste der bis dahin geltende Standpunkt verworfen werden, dass organische Stoffe nur von lebenden Organismen synthetisiert werden können. — Ab 1838 gab Wöhler mit J. von Liebig die »Annalen für Chemie und Pharmacie« heraus.
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus online (aufgerufen am 2022-02-24)
      ADB Bd. 43, S. 711-717
      //de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_W%C3%B6hler
⇒ I: 84, 91.

Wolf,
(Logik-Lehrer 1838)
[Genauere Angaben konnten nicht ermittelt werden.]
⇒ I: 27.

Wollaston, William Hyde
britischer Naturforscher,
* Dereham (heute East Dereham, County Norfolk) 6. 8. 1766, † London 22. 12. 1828;
ab 1793 Mitglied der Royal Society und 1804–16 deren Sekretär. Wollaston leistete bedeutende Beiträge zur Physik, Chemie und Physiologie. 1801 wies er die Gleichartigkeit von galvanischer Elektrizität und Reibungselektrizität nach. Seine optischen Untersuchungen betrafen v. a. die Lichtbrechung. Er entwickelte 1802 ein Verfahren zur Bestimmung des Brechungsvermögens mithilfe der Totalreflexion, wies 1804 dunkle Linien im Sonnenspektrum nach, erfand 1807 die Camera lucida, 1809 ein Reflexionsgoniometer und 1820 das nach ihm benannte Wollaston-Prisma. Er beschäftigte sich auch mit der pulvermetallurgischen Verarbeitung des Platins und entdeckte dabei 1803 die Platinbegleitmetalle Palladium und Rhodium. Seine physiologischen Untersuchungen galten besonders der Frequenzempfindlichkeit des Gehörs und der optischen Wahrnehmung.
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus online (aufgerufen am 2022-01-23)
      //de.wikipedia.org/wiki/William_Hyde_Wollaston
⇒ II: 56.

Wüllner, Adolf
Physiker,
* Düsseldorf 13.6.1835, † Aachen 6.10.1908; nach dem Studium der Physik, das er 1836 mit der Promotion abschloss, arbeitete er als Dozent in Bonn. 1870 wurde er als Physikprofessor an die neu eröffnete Technische Hochschule in Aachen berufen.
      Quellen:
      //de.wikipedia.org/wiki/Adolf_W%C3%BCllner
⇒ I: 81.

Wundt, Wilhelm Max
Philosoph und Psychologe,
* Neckarau (heute zu Mannheim) 16. 8. 1832, † Großbothen (bei Grimma) 31. 8. 1920, Vater von Max Wundt; studierte Medizin in Tübingen und Heidelberg; 1858–62 Assistent am Institut für Physiologie bei H. von Helmholtz in Heidelberg, ab 1864 Professor für Anthropologie und medizinische Psychologie ebenda; 1864–68 Abgeordneter in der 2. Kammer des badischen Landtags; ab 1874 Professor für induktive Philosophie in Zürich, ab 1875 für Philosophie in Leipzig, wo er 1879 das erste Institut für experimentelle Psychologie gründete, das schon bald internationales Ansehen genoss. — 1881 begründete er die »Philosophischen Studien«, eine frühe psychologische Fachzeitschrift. Wundt baute die Psychologie nach naturwissenschaftlichem Vorbild auf, wobei die psychologische Forschung auf Experiment und Introspektion fußen sollte. Als Vertreter einer Bewusstseinspsychologie sah er die Hauptaufgabe der Psychologie in der Herausarbeitung der kleinsten, nicht weiter zerlegbaren Elemente des Bewusstseins (Elementenpsychologie), ihrer Verbindungen und der Verbindungsgesetze. Die Apperzeption ist nach Wundt eine innere Willenshandlung und Prototyp aller psychischen Prozesse, die er in solche des Willens, des Intellekts und des Gefühls untergliederte. Erlebnisse sind für ihn das Ergebnis von Willenshandlungen (psychologischer Voluntarismus). Bekannt wurde u. a. Wundts Klassifikation der Gefühle in drei Dimensionen (Lust – Unlust, Spannung – Lösung, Erregung – Beruhigung). Den substanziellen Seelenbegriff gab er zugunsten der Aktualitätstheorie auf; die Seele ist nichts anderes als unmittelbar erlebte Wirklichkeit. Von sinnesphysiologischen Untersuchungen ausgehend, vertrat er in der Frage des Leib-Seele-Problems im Anschluss an G. W. Leibniz einen psychophysischen Parallelismus, die Annahme einer durchgängigen Verbundenheit seelischer und körperlicher Vorgänge. Als Ergänzung zur experimentellen Psychologie, die nur individuelle Vorgänge beschreiben könne, fasste er die Völkerpsychologie auf, die durch Betrachtung von Sprache, Mythos oder Sitte Aufschluss über die %raquo;höheren psychischen Vorgänge und Entwicklungen« geben sollte. Über die Psychologie hinausgehend, die Wundt als Grundwissenschaft aller Geisteswissenschaften verstand, beschäftigte er sich mit erkenntnistheoretischen, metaphysischen und logischen Überlegungen.
(aus Brockhaus)
      Quellen:
      Brockhaus online (aufgerufen am 2022-01-11)
      //de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Wundt
⇒ III: 38.

Letzte Änderung: April 2022     Gabriele Dörflinger   Kontakt

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