Max Born

Studium Sommersemester 1902 in Heidelberg gemeinsam mit seinem Freund Ernst Hellinger aus Breslau.
Born, Max    (11.12.1882 - 5.1.1970)
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Lexika

Brockhaus. - 20. Aufl. - Bd. 3 (1996), S. 570

Born, Max, Physiker
* Breslau 17.12.1882, † Göttingen 5.1.1970; wirkte zw. 1914 und 1921 als Prof. in Berlin, Breslau und Frankfurt am Main, danach bis zu seiner Emigration (1933) in Göttingen, 1936-53 in Edinburgh; lebte anschließend wieder in Deutschland. - B. gilt als einer der bedeutendsten Lehrer und Wegbereiter der modernen theoret. Physik. Neben seinen Arbeiten zur Festkörperphysik (bes. zur Gittertheorie der Kristalle) sowie zur Relativitätstheorie und zur elektromagnet. Wellentheorie des Lichtes widmete er sich ab 1922 der einwandfreien Formulierung der mikrophysikal. Gesetzmäßigkeiten und der Entwicklung einer Theorie atomarer Vorgänge (Quantenmechanik); dies gelang ihm 1925 mit seinen Schülern W. HEISENBERG und P. JORDAN auf der Grundlage der von HEISENBERG entwickelten Vorstellungen in Form der Matrizenmechanik. - Für seine 1926 gegebene statist. Interpretation der Quantenmechanik, mit der er den Grundstein für die Kopenhagener Deutung der Quantentheorie legte, sowie für seine Gittertheorie erhielt er 1954 den Nobelpreis für Physik (mit W. BOTHE).

Werke: Die Relativitätstheorie Einsteins u. ihre physikal. Grundlagen (1920); Elementare Quantenmechanik (1930, mit P. JORDAN); Optik (1933); Dynamical theory of crystal lattices (1954 mit K. HUANG); Experiment and theory in physics (1956; dt. Experiment u. Theorie in der Physik); Physik im Wandel meiner Zeit (1957); Principles of optics (1959, mit E. WOLF); Von der Verantwortung des Naturwissenschaftlers. Ges. Vorträge (1965).

H. VOGEL: Physik u. Philosophie bei M. B. (1968).


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Biographische Informationen


WWW-Biographien

Biographie vom St. Andrews Archiv

Eric Weisstein's Scientific Biography

Max Born in Wikipedia, der freien Enzyklopädie     deutsch     englisch

Encyclopaedia Britannica

Weitere WWW-Biographien
Deutsches Historisches Musseum, Berlin
Biographical database on Great Ideas / Russell McNeil

Max Born über seine Dissertation
Lebenslauf aus seiner Dissertation

The Mathematics Genealogy Project

Fotografien

Bild aus dem Universitätsarchiv Heidelberg

    Max Born wohnte im Sommersemester 1902 in der Neuen Schloßstr. 26. (Quelle: Adressbücher der Universität Heidelberg SS 1902, S. 25)

Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Heidelberger Altstadt.

(Foto von G. Dörflinger)


Print-Biographien

Dictionary of Scientific Biography. - New York
Vol. 15 (1978), p. 39-44
UB-Signatur: LSN B-AE 014

After three semesters at Breslau and two summer semesters at Heidelberg and Zurich, in 1904 Born entered the University of Göttingen.

Yearbook of the Royal Society of Edinburgh
Vol. 1971-72 (Sessions 1969-71), Obituary Notices, p. 23-26
UB-Signatur: ZSN 1988 B::1971-75

His University education was at Breslau, Heidelberg and Zürich.

Frenkel, Viktor: Max Born
In: Ideen des exakten Wissens. - 1972, S. 289-298
PH-Signatur: ZS 176::1972 (Lesesaal Neuenheim)

James Franck und Max Born in Göttingen. - Göttingen, 1983
UB-Signatur: 83 W 4

Greenspan, Nancy Thorndike: Max Born - Baumeister der Quantenwelt / Aus dem Engl. übers. von Anita Ehlers. - Müchen, 2006
  S. 25-26:  Max Born in Heidelberg
UB-Signatur: 2005 H 754

Lemmerich, Jost: Max Born, James Franck, der Luxus des Gewissens. - Wiesbaden, 1982
UB-Signatur: 83 H 388

Beyerchen, Alan D.: Wissenschaftler unter Hitler : Physiker im Dritten Reich. - Kön, 1980. - 379 S.
Einheitssacht.: Scientist under Hitler <dt.>
S. 41-45: Passiver Protest: Max Born
Campusbibliothek Bergheim: WS/NQ 2280 B573

Deutsche Nobelpreisträger / verfasst von Arnim Hermann ... - München, 1968
Max Born S. 105-107 mit einem Foto auf S. 102
UB-Signatur: 69 B 666


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Werk


Zeitschriftenbeiträge im Internet

Göttinger Digitalisierungs-Zentrum / Beiträge von Max Born

In Heidelberg vorhandene Schriften

Suche nach Werken des Autors Max Born in HEIDI mit Buchausgabe in

Literatur über das Werk Max Borns

Born, Max:
Über meine Arbeiten
In: Ausgewählte Abhandlungen / Max Born. - Göttingen. - Bd. 1 (1963), S. XIII-XXIV
    UB: 63 B 1673::1
Im zweiten Studienjahre hörte ich in Heidelberg hauptsächlich eine Vorlesung von Leo Koenigsberger über Differentialgeometrie, die auf Strenge keinen Anspruch machte, dafür aber ein riesiges Gebiet mit handlichen und anschaulichen Methoden vorführte.

Herneck, Friedrich:
Erwin Schrödinger - Max Born : Wellenmechanik und Matrizenmechanik
In: Bahnbrecher des Atomzeitalters / Friedrich Herneck. - 5., überarb. Aufl. - Berlin, 1970. - S. 317 - 355
    MG: Ac 266
In seinem Heidelberger Semester hörte Max Born vor allem bei dem Mathematiker Leo Königsberger, der in der Wissenschaftsgeschichte freilich mehr durch seine dreibändige dokumentarische Helmholtz-Biographie als durch seine mathematischen Verdienste fortlebt.

Holl, Frank
Produktion und Distribution wissenschaftlicher Literatur : der Physiker Max Born und sein Verleger Ferdinand Springer 1913 - 1970
In: Archiv für Geschichte des Buchwesens. - 45 (1996), S. 1 - 225
    UB: LSA HS 1 A 002::45.1996

Vogel, Heinrich:
Physik und Philosophie bei Max Born. - Berlin, 1968
    UB: 69 A 22

Verzeichnis der Bibliothekssigel


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Bibliographien


Biographisch-literarisches Handwörterbuch / J. C. Poggendorff. - Leipzig
Bd. 5 (1925), S. 144-145
Bd. 6,1 (1936), S. 281-282
Bd. 7a,1 (1956), S. 235-236
    UB-Signatur: LSN B-AE 002     und     LSA Nat-A 001

Verzeichnis der wissenschaftlichen Schriften von Max Born
In: Ausgewählte Abhandlungen / Max Born. - Göttingen. - Bd. 2 (1963), S. 695-706
    UB-Signatur: 63 B 1673::2

Anfrage an Zentralblatt MATH   zum Autor Born, M*   oder zum Titel Max Born.


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